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Daten zur bremischen Landesgeschichte

Die folgende Chronik zur bremischen Landesgeschichte zeigt ausschnitthaft einzelne Ereignisse aus den vergangenen Jahrhunderten. Auf Grundlage der bei uns verwahrten Quellen geben wir in Form von kurzen Geschichten und Anekdoten Einblick in die Historie unserer Stadt. Die Zusammenstellung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird stetig erweitert.

Bremens Weg in die Selbstständigkeit: ein historischer Abriss

Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt des Linzer Diploms von 1646 mit dem Siegel.

Ein Thema beherrscht wie kein anderes die geschichtliche Entwicklung Bremens: Die Selbständigkeit innerhalb einer größeren politischen Gemeinschaft. Wie ein roter Faden durchzieht der Kampf um die Unabhängigkeit vom Landesherrn und das Streben nach Reichsunmittelbarkeit die bremische Geschichte.

Weitere Informationen:
Bremens Weg in die Selbständigkeit: ein historischer Abriss. In: Hartmut Müller. "Wir bleiben frei: Bremen und Bremerhaven. Zwei Städte. Ein Land.". Bremen 1990.

Der Urkundenfonds des Staatsarchivs Bremen

Die Abbildung zeigt eine Urkunde aus dem Bestand des Staatsarchivs Bremen.

Organe der bürgerlichen Selbstverwaltung hat es in Bremen schon im 12. Jahrhundert gegeben; der Rat wird urkundlich erstmals 1225 erwähnt. Er musste für die unversehrte Erhaltung der Urkunden sorgen, in denen die Rechte der Stadt festgehalten waren. Diese Dokumente wurden lange Zeit im Nordturm der Unser-Lieben-Frauen-Kirche verwahrt, später im Archivgebäude am Tiefer. Von den rund 8000 im Jahre 1939 im Staatsarchiv Bremen verwahrten Urkunden galten nach der kriegsbedingten Auslagerung rund die Hälfte als verschollen. Erst 1990 konnte ein Großteil der fehlenden Stücke zurückgeführt werden.

Weitere Informationen:
Der Urkundenfonds des Staatsarchivs Bremen

Gefangenenhaus Ostertorwache

Die Abbildung zeigt den Eingangsbereich der Ostertorwache.

Das Gefangenenhaus Ostertorwache wurde 1828 als "Detentionshaus" errichtet. Das historische Gefängnis ist heute eine Dokumentationsstätte. Unter anderem war hier die Giftmörderin Gesche Gottfried inhaftiert. Zur Zeit des Nationalsozialismus diente es als Gestapo-Gefängnis.

Weitere Informationen:
Geschichte des Gefangenenhauses Ostertorwache