Die folgende Chronik zur bremischen Landesgeschichte zeigt ausschnitthaft einzelne Ereignisse aus den vergangenen Jahrhunderten. Auf Grundlage der bei uns verwahrten Quellen geben wir in Form von kurzen Geschichten und Anekdoten Einblick in die Historie unserer Stadt. Die Zusammenstellung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird stetig erweitert.
Einige Daten zur Orientierung:
1517/1525 Die Ideen der Reformation breiten sich aus. 1531 Bremen tritt dem protestantischen Schmalkaldischen Bund bei. 1532 Aufstand der 104 Männer. 1537-1538 Neubau des Schütting im Stil der Renaissance. 1608-1612 Umbau des Rathauses im Stil der Weserrenaissance. 1622-1623 Bau des Vegesacker Hafens als Reaktion auf die zunehmende Versandung der Weser. 1648 Westfälischer Friede, das ehemalige Erzstift Bremen wird weltlich und geht an Schweden, die Reichsstadt Bremen bleibt eigenständig (Linzer Diplom 1646). 1741 Stader Vergleich.
Kaiser Karl V. vergibt Privilegien an die Stadt Bremen
Im Jahr 1541 stellte Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Regensburg eine Reihe Dokumente aus, die als Regensburger Kaiserdiplome von 1541 bekannt sind. Diese Urkunden waren für Bremen von überragender wirtschaftlicher und rechtlicher Bedeutung, da der Kaiser damit die Autonomie und die Privilegien der Stadt massiv stärkte.
Im Einzelnen handelte es sich um folgende Privilegien:
Weitere Informationen:
Hartmut Müller: Karl V., Bremen und die Kaiserdiplome von 1541, Bremisches Jahrbuch Bd. 79 (2000)
Johann Daniel Heinbachs Karte Bremens und seines Landgebiets von 1748 ist ein bedeutendes Zeugnis zur Entwicklung des Staatsgebiets der Freien Hansestadt Bremen. Sie bildet einen Höhepunkt des zeichnerischen Oeuvres Heinbachs, das Stadtansichten, Karten und Gebäudeskizzen umfasst und das uns Bremen im 18. Jahrhundert lebendig und detailfreudig vor Augen führt.
Weitere Informationen:
Der Heinbachplan von 1748
Eintrag in Arcinsys