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Bremisches Archivgesetz

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Das Bremische Archivgesetz vom 7. Mai 1991 als Gesetz über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Bremen, zuletzt geändert am 21. Mai 2013, entstand analog zu ähnlichen Gesetzgebungsverfahren des Bundes und anderer Länder im Spannungsfeld zwischen Informations- und Wissenschaftsfreiheit einerseits und dem Schutz allgemeiner Persönlichkeitsrechte andererseits. Das Archivgesetz regelt zunächst die Aufgaben des Archivs (§ 1) sowie die Anbietungs- und Abgabepflicht für das Schriftgut der Behörden und damit die Sicherung der historischen Quellen von morgen (§§ 3 und 4). Seine gesetzlichen Regelungen dienen der Förderung von Bildung und Wissenschaft, aber auch dem Schutz der Persönlichkeitsrechte derjenigen Personen, zu denen personenbezogenes Schriftgut im Archiv verwahrt wird (§§ 5 und 7).