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Das Staats-Archiv Bremen

Die Adresse ist: Staats-Archiv Bremen
Am Staatsarchiv 1
28203 Bremen


Unsere Öffnungs-Zeiten: Montag 9 bis 17 Uhr
Dienstag 9 bis 17 Uhr
Mittwoch 9 bis 17 Uhr
Donnerstag 9 bis 17 Uhr
Freitag 9 bis 16 Uhr

In einem Archiv gibt es viele alte Bücher, Hefte, Papiere und Fotos.
Das Archiv ist für das Land Bremen und für die Stadt Bremen.
Die Stadt Bremerhaven hat ein eigenes Archiv.
Wir sammeln alle wichtigen Infos über Bremen:
von früher und von heute.

Zum Beispiel:

  • Bücher, Papiere und Texte über Bremen
  • Alte Fotos von Bremen
  • Wichtige Urkunden
  • Wichtige Akten aus dem Rathaus und aus der Bürgerschaft

Was wir sammeln müssen, steht in einem Gesetz.
Das Gesetz heißt: Archiv-Gesetz.

Manchmal kaufen wir diese Sachen auch von anderen:
Von Personen, Firmen und Vereinen.
Viele Sachen sind sehr alt.
Und manchmal auch kaputt.
Darum haben wir auch Werkstätten.
Manche Papiere gehen schnell kaputt.
Auf die müssen wir besonders achten.
Darum haben wir dafür besondere Räume und Schränke.

Das Staats-Archiv gibt es schon sehr lange:
Schon seit fast 800 Jahren.
Früher waren viele Akten und Papiere aus dem Rat-Haus verschlossen.
Man durfte sie nicht lesen.
Das war viele hundert Jahre lang so.
Heute dürfen sie alle Menschen anschauen und lesen.

Wenn Sie das Archiv benutzen:

Beim ersten Mal müssen Sie einen Antrag ausfüllen:
Den Benutzungs-Antrag (pdf, 23.5 KB).
Sie müssen sich an die Regeln halten.
Die Regeln stehen in der Benutzungs-Ordnung.

Sie dürfen fast alles bei uns anschauen.
Sie dürfen aber nichts ausleihen und mitnehmen.
Ein paar Sachen darf man nicht anschauen.
Oder nicht sofort.
Zum Beispiel, weil es sehr schnell kaputt geht.
Was man anschauen darf und was nicht,
steht in einem Gesetz.
Das Gesetz heißt: Archiv-Gesetz.

Wenn Sie etwas suchen:
Bei uns gibt es Listen und Kartei-Karten.
Dort steht, wo sie etwas bei uns finden.
Diese Listen gibt es auch im Internet.
Sie können also auch zu Hause sehen, was es bei uns gibt.

Wenn Sie zum ersten Mal zu uns kommen.
Oder wenn Sie Fragen haben:

Gehen Sie zur Benutzer-Beratung.
Dort helfen wir Ihnen gerne.
Wir sagen Ihnen, was Sie bei uns tun können.
Wir geben Ihnen Tipps, wo Sie suchen können.
Und wer Ihnen weiter helfen kann.
Die Benutzer-Beratung ist offen, wenn das Archiv offen ist.

Wenn Sie einfache Fragen haben:
Dann können Sie uns auch anrufen.
Telefon: 361 62 21
Haben Sie Fragen zu einem besonderen Thema?
Und Sie wohnen weiter weg?
Dann können Sie uns auch schreiben.

Die Adresse ist:
Staats-Archiv Bremen
Am Staatsarchiv 1
28203 Bremen

Vielleicht müssen Sie für unsere Arbeit etwas bezahlen.
Das sagen wir Ihnen vorher.

Interessieren Sie sich für die Geschichte Ihrer Familie ?

Bei uns gibt es einen Verein.
Dort bekommen Sie Hilfe, wie Sie Infos finden können.
Der Verein heißt: Die Maus, Gesellschaft für Familienforschung e.V.

Es gibt auch einen Info-Zettel über Auswanderung (pdf, 496.8 KB).
Auswanderung bedeutet: Aus seinem Heimat-Land weg gehen.

Wir machen auch selber Hefte und Bücher.
Darin stehen Infos über die Sachen im Archiv.
Und Infos aus der Forschung über Bremen.
Die Hefte heißen:

Wir sammeln alles Wichtige über die Geschichte von Bremen.
Und wir forschen auch darüber.

Wir arbeiten mit anderen zusammen

Wir wünschen uns,
dass sich viele für die Geschichte interessieren.

Einige Vereine und Einrichtungen setzen sich dafür ein.
Wir unterstützen sie dabei.

Wir arbeiten mit Vereinen zusammen,
in denen Forscher arbeiten.
Wir arbeiten auch mit Gruppen aus Niedersachsen zusammen.
Darum sammeln wir auch Infos über Orte in Niedersachsen.

Wir arbeiten mit anderen Vereinen zusammen,
wenn die Vereine ähnliche Dinge tun wie wir.

Zum Beispiel:
Das Jahr-Buch
schreiben wir zusammen mit der Historischen Gesellschaft.

Über das Thema Zwangs-Arbeit
arbeiten wir zusammen mit dem Verein: Walerjan Wróbel.

Zu uns gehört auch das Gefangenen-Haus Ostertor-Wache.
Das war früher ein Gefängnis.

Im Moment arbeiten wir mit diesen Vereinen zusammen:

  • Gesellschaft für Familienforschung e.V. Bremen „Die Maus“
  • Historische Gesellschaft Bremen e.V.
  • Gefangenenhaus Ostertorwache
  • Verein: Erinnern für die Zukunft
©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Alle Rechte vorbehalten.

Erklärung zur Barrierefreiheit

Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit

Jeder soll Internet-Seiten und Apps gut nutzen können.
Das soll so sein für alle Menschen.
Also zum Beispiel auch für

  • blinde Menschen.
  • gehörlose Menschen.
  • Menschen, die nicht alle Finger bewegen können.

Darum sollen Internet-Seiten und Apps barrierefrei sein.

In diesem Text steht:

Was ist eine Erklärung zur Barrierefreiheit?
Und wo können Sie sich beschweren,

  • wenn eine Internet-Seite nicht barrierefrei ist?
  • wenn eine App nicht barrierefrei ist?

Regeln im Gesetz

Ab dem 23. September 2020 muss es so sein:
Öffentliche Stellen brauchen für ihre Internet-Seiten und Apps
eine Erklärung zur Barrierefreiheit.
Das steht in der EU-Richtlinie 2016/2102.
EU-Richtlinien sind für alle Länder in der EU.
Die Länder müssen aus den Richtlinien eigene Gesetze und Verordnungen machen.
In Deutschland heißt die Verordnung BITV 2.0.
Auch Bremen muss sich an diese Verordnung halten.

Was sind öffentliche Stellen?

Öffentliche Stellen arbeiten für die Verwaltung von einem Bundesland oder von der Bundesregierung.
Öffentliche Stellen sind zum Beispiel

  • Ämter und Behörden
  • einige Firmen für Wohnungsbau
  • Schulen und einige KiTas

Das Finanzamt ist zum Beispiel eine öffentliche Stelle.
Öffentliche Stellen sind auch Einrichtungen,
die fast nur Geld vom Staat bekommen.
Zum Beispiel:

  • einige Museen, Bibliotheken und Theater
  • einige Schwimmbäder und Sport-Anlagen

Ein Supermarkt ist zum Beispiel keine öffentliche Stelle.

Was ist die Erklärung zur Barrierefreiheit?

Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist ein Text.
Der Text ist

  • auf allen Internet-Seiten von öffentlichen Stellen
  • in allen Apps von öffentlichen Stellen

Wir schreiben hier aber immer nur kurz: Internet-Seiten.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht:

  • Wie barrierefrei ist die Internet-Seite?
    Fachleute können das prüfen.
    Die öffentliche Stelle kann das auch selbst prüfen.
  • Gibt es noch Barrieren auf der Internet-Seite?
    Dann steht eine Liste mit den Barrieren in der Erklärung.
  • Vielleicht muss nicht die ganze Internet-Seite barrierefrei sein.
    Es gibt also vielleicht Ausnahmen.
    Dann steht eine Liste mit den Ausnahmen in der Erklärung.
    Wichtig:
    Die öffentliche Stelle darf nicht selbst über die Ausnahmen bestimmen.
    Es gibt strenge Regeln für die Ausnahmen.
  • In der Erklärung muss auch das Datum sein,
    von wann die Erklärung ist.
    Wichtig:
    Das Datum darf nicht älter als ein Jahr sein.
    Die öffentlichen Stellen müssen nämlich jedes Jahr prüfen:
    Wie barrierefrei ist unsere Internet-Seite?
    Und dann müssen sie die Erklärung zur Barrierefreiheit neu machen.

Barrieren melden

Sie wollen die Internet-Seite nutzen.
Aber das geht nicht,
weil es noch Barrieren gibt?
Dann können Sie sich beschweren.
In der Erklärung zur Barrierefreiheit steht,
wo Sie sich beschweren können.
Zum Beispiel:

  • mit einer E-Mail
  • mit einem Anruf
  • mit einem Kontakt-Formular

Sie können sich über diese Dinge beschweren:

  • Es gibt Barrieren auf der Internet-Seite.
  • Und diese Barrieren stehen nicht in der Erklärung zur Barrierefreiheit.
  • Sie brauchen Infos von der Internet-Seite,
    aber die Infos sind nicht barrierefrei.
    Zum Beispiel:
    Ihr Computer kann eine wichtige PDF-Datei nicht vorlesen.
  • Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist älter als ein Jahr.

Die öffentliche Stelle hat 2 Wochen Zeit,
um Ihnen eine Antwort zu geben.
Dauert die Antwort länger als 2 Wochen?
Oder hilft Ihnen die Antwort nicht?
Dann können Sie sich bei dieser Stelle beschweren:

Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik
Teerhof 59
28199 Bremen
Telefon: 0421 361 181 87
Fax: 0421 496 181 81
E-Mail: office@lbb.bremen.de

Die Zentralstelle prüft Ihre Beschwerde.
Die Zentralstelle redet dann mit der öffentlichen Stelle.
Und die Zentralstelle gibt der öffentlichen Stelle einen Termin.
Bis zu diesem Termin müssen die Barrieren weg sein.
Hält sich die öffentliche Stelle nicht an den Termin?
Dann kümmert sich eine Schlichtungsstelle um den Streit.
Wichtig:
Sie müssen nichts dafür bezahlen:

  • nichts für die Arbeit von der Zentralstelle
  • nichts für die Arbeit von der Schlichtungsstelle

Dieser Text ist ein Info über die Erklärung zur Barrierefreiheit.
Denn jeder soll wissen,
welche Rechte er oder sie hat.
Nutzen Sie Internet-Seiten oder Apps von einer öffentlichen Stelle?
Aber es gibt Probleme mit der Barrierefreiheit?
Dann lesen Sie auch die Erklärung zur Barrierefreiheit
auf der Internet-Seite oder in der App.
In der Erklärung sind Infos, wo Sie sich beschweren können.
Sie müssen sich zuerst bei der öffentlichen Stelle beschweren.
Erst dann kann Ihnen die Zentralstelle helfen.

© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2020.